Montag, 11. September 2006
Applefresser
applefresser, 01:49h
So ist mir doch gerade eingefallen, dass es durchaus nützlich sein könnte, zu erläutern, wie es zu meinem Benutzernamen gekommen ist.
Applefresser ist eigentlich der Vorgänger von Ernst_Erpel, meinem vorherigen Pseudonym. Ernst_Erpel geht auf ein Stofftier zurück, dass ich irgenwann im Alter von 11 Jahren auf einem Trödelmarkt neu erstanden habe - zum sensationellen Preis von DM 20. Es war eine große Gans, Ente oder sonstwas, offenbar Geflügel, jedoch ohne Flügel, mir einem großen orange Schnabel, labberigen Füßen, die ebenso orange waren. Der Körper an sich hatte vielleicht eine Fülle von 5 Litern.
Ich liebte das Tier, meine gesamte Spätkindheit lang, baute eine kleine Sammlung auf, der ein gewisser Dagobert, also ein Ernst_Erpel in klein voranging, und sich dann auf etwa 15 Exemplare ausdehnte - in allen Größen, mit und ohne Flügel, sogar zwei in gelb, eine von den gelben Genossen hieß Phoebe.
Als ich mich dann von diesem Lebensabschnitt 2003 befreien wollte, tat ich dies, indem ich den letzten verbliebenen Erpel, den Ernst, durch ein aufgeschürftes Loch am Hals, seines Füllmaterials beraubte, den übrigen Sack auf Links drehte und das ganze dann "Körperwelten" nannte. Das hielt keine zwanzig Minuten, schon bald legte ich mit einer großen Schere Hand an und bestattete Ernst feierlich im Papierkorb.
Ein neuer Nickname musste also her. Ich war überzeugter Nutzer von IBM-Rechnern, also die für Windows und Unix - ganz im Gegensatz zu meinem Vater, der damals an seinem "Profisystem", einem antiken Apple Macintosh mit OS 8 festhielt. Der Mann war und ist ein überzeugter, narzisstischer Chauvinist - er nahm es lieber hin, dass täglich mehrere Stunden Norton seine Festplatten in Software reparierte als, dass auf die Idee kam, sich mal einen Personal Computer anzuschaffen.
Dieses Trauma musste ich irgendwie verarbeiten und tat das nicht anders als mich mit einem Löffel Sarkasmus, einer Tüte Zynismus und einem Becher Ironie "Applefresser" zu nennen. Das drückte Überlegenheit aus und war kein alltäglicher Name.
Wie kotzte es mich doch quasi an, wenn als Pseudonym sich manch einer eine wenig subtile Bezeichnung wie "Silvermoon4" gab, denn Silvermoon selbst war schon lange vergeben, das wurde dann natürlich durch eine beliebige Zahl als Durchnumerierung oder durch ein angefügtes Geburtsjahr weiter spezifiziert.
Applefresser ist eigentlich der Vorgänger von Ernst_Erpel, meinem vorherigen Pseudonym. Ernst_Erpel geht auf ein Stofftier zurück, dass ich irgenwann im Alter von 11 Jahren auf einem Trödelmarkt neu erstanden habe - zum sensationellen Preis von DM 20. Es war eine große Gans, Ente oder sonstwas, offenbar Geflügel, jedoch ohne Flügel, mir einem großen orange Schnabel, labberigen Füßen, die ebenso orange waren. Der Körper an sich hatte vielleicht eine Fülle von 5 Litern.
Ich liebte das Tier, meine gesamte Spätkindheit lang, baute eine kleine Sammlung auf, der ein gewisser Dagobert, also ein Ernst_Erpel in klein voranging, und sich dann auf etwa 15 Exemplare ausdehnte - in allen Größen, mit und ohne Flügel, sogar zwei in gelb, eine von den gelben Genossen hieß Phoebe.
Als ich mich dann von diesem Lebensabschnitt 2003 befreien wollte, tat ich dies, indem ich den letzten verbliebenen Erpel, den Ernst, durch ein aufgeschürftes Loch am Hals, seines Füllmaterials beraubte, den übrigen Sack auf Links drehte und das ganze dann "Körperwelten" nannte. Das hielt keine zwanzig Minuten, schon bald legte ich mit einer großen Schere Hand an und bestattete Ernst feierlich im Papierkorb.
Ein neuer Nickname musste also her. Ich war überzeugter Nutzer von IBM-Rechnern, also die für Windows und Unix - ganz im Gegensatz zu meinem Vater, der damals an seinem "Profisystem", einem antiken Apple Macintosh mit OS 8 festhielt. Der Mann war und ist ein überzeugter, narzisstischer Chauvinist - er nahm es lieber hin, dass täglich mehrere Stunden Norton seine Festplatten in Software reparierte als, dass auf die Idee kam, sich mal einen Personal Computer anzuschaffen.
Dieses Trauma musste ich irgendwie verarbeiten und tat das nicht anders als mich mit einem Löffel Sarkasmus, einer Tüte Zynismus und einem Becher Ironie "Applefresser" zu nennen. Das drückte Überlegenheit aus und war kein alltäglicher Name.
Wie kotzte es mich doch quasi an, wenn als Pseudonym sich manch einer eine wenig subtile Bezeichnung wie "Silvermoon4" gab, denn Silvermoon selbst war schon lange vergeben, das wurde dann natürlich durch eine beliebige Zahl als Durchnumerierung oder durch ein angefügtes Geburtsjahr weiter spezifiziert.
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